Ich wünsche Ihnen zu Ihrer Ankunft Glück und sehe dem Augenblick wo ich Sie sehen werde mit Verlangen entgegen. Sie finden mich diesen Abend allein zu Hause, weil meine Frau und meine Schwieger- mutter zum Besuche sind, die sich aber recht sehr freuen werden, morgen Ihre Bekanntschaft zu machen. Erfreuen Sie mich also nebst Ihrem Herrn Vater, noch heute sobald Sie können mit Ihrer Gegenwart. Hochachtungsvoll Ihr aufrichtiger Freund z. G. d. 30. Sept. Schiller 1803.
(Faksimiledruck aus: Erinnerungen an Luise Brachmann und den Schiller-Körnerkreis, Hrsg. v. Walter Meinhold. Dresden. 1937.)